Bericht zum Umwelttag am 26. März 2026

Am 26. März 2026 fand an unserer Schule ein informativer und abwechslungsreicher Umwelttag statt, bei dem die Themen Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und verantwortungsvoller Konsum im Mittelpunkt standen.

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich zunächst mit der Bedeutung von Bäumen auseinander und erkannten durch selbst erstellte Rätsel der Klasse 8a, dass Bäume nicht nur Sauerstoff produzieren, sondern auch eine wichtige Rolle beim Klimaschutz, der CO₂-Speicherung und als Lebensraum für Tiere spielen.

Bei einer weiteren Station wurde die Frage behandelt, was der Regenwald mit unserem Essen zu tun hat. Dabei wurde deutlich, dass unser Konsum –  insbesondere durch Palmöl –  zu Abholzung des Regenwaldes beiträgt. Gleichzeitig wurde thematisiert, dass viele Tiere dadurch ihren Lebensraum verlieren und bedroht sind. Ein selbst erstelltes Video und Plakate der Klasse 5c verdeutlichten diese Zusammenhänge besonders anschlich. Ein Highlight war die Verkostung von Aufstrichen mit und ohne Palmöl, bei der die Lernenden erfuhren, dass bewusste Kaufentscheidungen zum Schutz des Regenwaldes beitragen können. 

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Herkunft unserer Lebensmittel. Mithilfe einer Weltkarte wurden Herkunftsländer sichtbar gemacht, während ein Ampelsystem die CO2-Emissionnen verschiedener Transportmittel (LKW, Schiff, Flugzeug) verdeutlichte. Zudem zeigte ein Saisonkalender, warum regionale und saisonale Produkte ökologisch sinnvoll sind. Die SuS reflektierten außerdem ihren eigenen Konsum, indem sie ihren eigenen ökologischen Fußabdruck berechneten. Sie konnten berechnen und auf dem Poster angeben, wie viele Erden sie mit ihrem Konsum verbrauchen würden. Währnd des Projektes erstellten die siebten Klassen für diese Station Steckbriefe zu Produkten, bewerteten deren Umweltfreundlichkeit, recherchierten Transportwege und berechneten den CO2-Ausstoß.

Ergänzend gab es Quizstationen zu CO2-Emissionen, die von den zehnten Klassen erstellt wurden. Die Lernenden konnten Fragen auf den Plakaten lesen, bearbeiten und eigenständig beantworten.

Abschließend konnten sich die Lernenden an einer Station mit dem Problem der Lebensmittelverschwendung auseinandersetzen. Die Klasse 6c erstellte in den Wochen vor dem Umwelttag eifrig digitale Quizz, Plakate und überlegte sich Ideen zu praktischen Aufgaben, die die Schülerinnen und Schüler zum erwünschten Lernerfolg führen sollten. Die Plakate zeigten genauere Informationen zum Mindesthaltbarkeitsdatum, zeigte Tipps, wie Lebensmittelverschwendung minimiert werden kann und stellte Lebensmittelorganisationen vor, die Lebensmittel retten sollen. Durch die Quiz sollten diese Inhalte abgefragt werden. Die praktischen Stationen beinhalteten Möglichkeiten, wie sowohl die Haltbarkeit eines Eis über einen praktischen Test und die Haltbarkeit weiterer Lebensmittel, die über die Sinnesorgane überprüft werden konnten. 

Während des Umwelttages wurden zu den Wissensstationen alle Teilnehmenden mit leckeren Snacks und Speisen verwöhnt, die umweltbewusst produziert und ohne Plastik verpackt wurden. 

Ein herzlicher Dank gilt den engagierten SuS und den betreuenden Lehrkräften Tim Neuner (8a), Andrea Haßel (5c), Kerstin Kresser (7a, 7b und 7aM), Felix Rothgang (10M) und Jana Dambacher (6c) für die großartige Organisation und Erarbeitung der Inhalte des Umwelttags und der Zubereitung der Speisen. Dafür gilt besonderem Dank Frau Christine Hofbauer, die gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern durch das Organisieren und Zubereiten ausgewählter umweltbewusster Snacks den Tag wundervoll abrundete. Der Umwelttag zeigte eindrucksvoll, dass jeder bzw. jede Einzelne durch bewusstes Handeln zum Umweltschutz beitragen kann. 

 

Bericht: Jana Dambacher